VfL Bochum - Dynamo Dresden

25.09.2018, Ruhrstadion

 

2. Bundesliga

 

Verein für Leibesübungen Bochum 1848 – Sportgemeinschaft Dynamo Dresden

 

Endstand: 0:1 (0:1)

 

Zuschauer: 15.511 (ca. 1.100 Gäste)

 

Eintritt: 15 €

 

 

Der heutige Spieltag sollte mal wieder unter der Woche stattfinden. Da kam es für mich ganz gelegen, dass in der Nachbarstadt das Traditionsduell des VfL gegen die SGD stattfinden sollte. Nach Feierabend noch einen Kollegen eingesammelt und schon ging es Richtung Castroper Straße. Die Parkplatzsuche in einer Seitenstraße direkt in Stadionnähe war schnell beendet. Karten wurden an der Tageskasse erworben und so war man eine halbe Stunde vor Anpfiff auf den Plätzen. Zur Stärkung vorab gab es die gute Currywurst der Fleischerei Dönninghaus. Auf jeden Fall jedes Mal ein kleines Highlight, da die eigene Currysauce echt der Bringer ist. Sehr zu empfehlen. Dank der Bochumer Fiege Brauerei gibt es außerdem immer leckeres Bier. Auf der Heimseite gaben UB 99 Ihr Heim-Comeback in der Kurve, nachdem man bereits in Kiel am Start war und einen Neuanfang ausgerufen hatte. Die Reiselustigen aus dem Freistaat Sachsen waren, trotz undankbarer Anstoßzeit, wieder zahlreich vertreten. Mit dem Einlaufen der Mannschaften kamen auch die aktiven Dynamos in den Block und hissten ein großes schwarzes Banner mit der Aufschrift:

 

„Ihr werdet von uns hören – Oder auch nicht!!!". Wie bereits vorher bekannt war, gab es auch bei diesem Spiel kein Support in den ersten 20 Minuten. Grund war der Abbruch der Gespräche von Fanvertretern mit dem Verband und der Liga. Direkt nach Ablauf der Zeit gab es auf der Heimseite und im Gästeblock lautstarken Support. Das Spiel war in der ersten Halbzeit noch relativ offen, da Dresden nach Ballverlust der Gastgeber meist schnell umschalten wollte. Nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum traf dann der Gast zum 1:0. In der zweiten Halbzeit beschränkte sich Dresden nur auf die Defensive. Die Bochumer, in dieser Phase mit viel mehr Ballbesitz, konnten jedoch nur sehr selten eine Lücke finden und waren im Aufbau zu langsam und ideenlos. Die Stimmung schwappte dadurch so vor sich hin, bis ein Bochumer im Strafraum der Gäste übers Knie gelegt wurde. Nicht nur für mich ein klarer Elfmeter, was allerdings der Schiedsrichter wohl nicht so sah. Die Stimmung zog nochmal etwas an, aber bis auf einen Lattentreffer konnte Bochum keine weiteren Akzente setzen. Kleine Anmerkung an die Bochumer Freunde: Wenn ich seit langer Zeit mein Team wieder voll supporte, kann ich nicht 10 Minuten vor Schluss, bei knappen Rückstand, für meine Stadionverbotler singen. Da hätte man die eigene Mannschaft nach vorne schreien können. Während der Dresdener Anhang noch feiern durfte, ging es für uns schon wieder heimwärts.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    BVB'ler (Freitag, 28 September 2018 07:58)

    Gut geschrieben! Vielleicht schafft es ja der VFL, mal wieder aufzusteigen.